2018 World Cup Tickets

WM 2018 Austragungsorte

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird in elf Austragungsorten mit insgesamt zwölf Stadien stattfinden. Bekannt gegeben wurden diese Austragungsorte bereits im September des Jahres 2012 im Rahmen einer Fernsehshow. Die WM wird über ziemlich genau einen Monat ausgetragen und beginnt am 14. Juni 2018. Das Eröffnungsspiel wird im Olympiastadion Luschniki in Moskau stattfinden, hier wird auch am 15. Juli das Finalspiel ausgetragen. Die Halbfinalspiele finden in St. Petersburg und Moskau statt.

Elf Austragungsorte, zwölf WM-Stadien

Im Vorfeld der WM werden vom Gastgeberland Russland nach eigenen Angaben über 40 Milliarden Euro in den Neu- und Aufbau der Stadien sowie in die Verbesserung der Infrastruktur im Land investiert. Nach Begutachtung zum bisherigen Stand wurden die Weltmeisterschaftsstadien als exzellent ausgezeichnet. Schauen wir uns diese doch einmal etwas näher an.

Gesamtkapazität WM 2018 Stadien

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Quelle: tickets-wm.de

WM 2018 Stadion – Schnelle Fakten

  • Durchschnittliche Gesamtkapazität: 47.616 Zuschauer
  • Durchschnittliche Anzahl Spiele pro Stadion: 5,33 Spiele
  • Größtes WM-Stadion: Luschniki-Stadion (81.006 Zuschauer)
  • Kleinstes WM-Stadion: Kaliningrad-Stadion (35.212 Zuschauer)
  • WM-Stadion Eröffnungsspiel: Luschniki-Stadion (Moskau)
  • WM-Stadion Endspiel: Luschniki-Stadion (Moskau)

Die zwölf WM-Stadion im Kurzporträt

Luschniki-Stadion (Moskau)

Der Name ist den meisten Russen weit weniger bekannt als die Bezeichnung Olympiastadion. Das Luzhniki-Stadion in der russischen Hauptstadt ist zugleich das größte und auch das älteste Stadion im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2018. Es fasst 81.000 Zuschauer und wurde im Jahr 1956 eröffnet. In den vergangenen Jahren wurde es bereits mehrfach renoviert und modernisiert. Auch für die kommende Weltmeisterschaft sind umfangreiche Modernisierungs- und Umbauarbeiten geplant bzw. wurden schon verrichtet. Ursprünglich gab es Pläne, die Fassungskapazität auf mehr als 90.000 zu erhöhen. Diese Pläne wurden allerdings aufgrund des  bestehenden Denkmalschutzes für das Stadion nicht umgesetzt.

Insgesamt werden im Rahmen der Fußball-WM 2018 in Luzhniki-Stadion sieben Spiele ausgetragen, darunter sowohl das Eröffnungs- als auch das Endspiel.

Sankt-Petersburg-Stadion (St. Petersburg)

Zwar verfügt die Stadt St. Petersburg bereits über mehrere Stadien, doch keines konnte den Anforderungen als Spielstätte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 genügen. Ergo errichtete man ein neues Stadion für mehr als 900 Millionen Euro, dessen Fertigstellung ursprünglich für August 2009 geplant war, sich jedoch wegen Baumängeln und deutlich höherer Kosten um etliche Monate verzögerte.

Das Stadion fasst ca. 68.000 Zuschauer und soll zukünftig auch als Heimat-Spielstätte für den dort ansässigen Fußballklub dienen. Es wurde von einem japanischen Stararchitekten entworfen und gilt als eines der modernsten Fußballstadien der Welt. Die Bauarbeiten sind bis heute nicht vollständig abgeschlossen, trotzdem soll das Sankt-Petersburg-Stadion noch 2017 offiziell eröffnet werden.

Fischt-Stadion (Sotschi)

Wer den Namen Sotschi hört, wird sich sicherlich noch an die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 erinnern. Diese wurden eben hier ausgetragen. Bereits für die Winterspiele wurde im Ort das Fischt-Stadion errichtet, es diente unter anderem als Austragungsort für die Eröffnungsfeier und die Schlusszeremonie der Olympischen Spiele.

Im Jahr 2018 wird das Fischt-Stadion auch als Austragungsstätte für die Fußball-Weltmeisterschaft dienen. Es fasste ursprünglich nur etwa 40.000 Zuschauer, durch umfangreiche Umbaumaßnahmen konnte die Kapazität bis heute auf gut 48.000 Plätze erhöht werden.

Die Umbaumaßnahmen dauern derzeit noch an, unter anderem muss das starre Stadiondach entfernt werden, da die Regularien der FIFA eine Austragung von Weltmeisterschaften unter freiem Himmel vorsehen.

Kasan-Arena (Kasan)

Insgesamt sechs Spiele werden im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in der Kasan-Arena ausgetragen. Mit rund 45.000 Zuschauern Fassungsvermögen ist es eines der mittelgroßen Stadien. Der Grundstein wurde im Jahr 2010 gelegt, seit 2013 ist das Stadion offiziell in Betrieb und diente bereits als Austragungsort für die Sommer-Universiade 2013. Auch der Confederations-Cup 2017 wird hier zu Gast sein.

In der Kasan-Arena trägt auch der russischen Spitzenverein der Liga regelmäßig seine Heimspiele aus. Das Stadion verfügt über eine sehr moderne Ausstattung, unter anderem über die weltgrößte LED-Leinwand.

Mordwinien-Arena (Saransk)

Ebenfalls rund 45.000 Zuschauer fasst die Mordwinien-Arena in Saransk. Auch dieses Stadion wird derzeit eigens für die Fußballweltmeisterschaft 2018 erbaut. Geplant ist eine multifunktionale Arena, die auch nach der Weltmeisterschaft intensiv genutzt werden soll, nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für diverse andere Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen. Dazu soll die Anzahl der Zuschauerplätze allerdings nach der WM auf und 28.000 reduziert werden.

Das Stadion wird zukünftig außerdem die Heimat des russische Zweitliga-Vereins FK Mordowia Saransk werden.

Wolgograd-Arena (Wolgograd)

Die Stadt Wolgograd (früher auch als Stalingrad bekannt und berüchtigt) verfügte zwar mit dem Zentralstadion bereits über ein recht großes Fußballstadion, dieses konnte jedoch bezüglich der Fassungskapazität und diverser Sicherheitseinrichtungen nicht den Ansprüchen für ein Weltmeisterschaftsstadion entsprechen. Daher entschloss man sich dazu, das alte Stadion im Jahr 2014 abzureißen und an gleicher Stelle ein neues, moderneres Weltmeisterschaftsstadion zu errichten. Die Arbeiten sind immer noch im Gange, das Stadion wird voraussichtlich im November 2017 fertiggestellt und erhält dann den Namen Wolgograd-Arena.

Nach der WM 2018 wird es als Heimatstätte des Fußballclubs FC Rotor Wolgograd dienen.

Samara-Arena (Samara)

Auch die Samara-Arena ist eines der Fußballstadien, die extra für die Fußball-WM 2018 errichtet werden. Das Stadion wird im gleichnamigen Ort gebaut und soll nach der Fertigstellung etwa 45.000 Zuschauer fassen. Die Bauarbeiten begannen bereits im Jahr 2014 und sollen spätestens Ende 2017 abgeschlossen sein.

Bislang trug der ortsansässige Verein, der russische Erstligist Krylja Sowetow Samara, seine Heimspiele in einem kleinen Stadion im Stadtgebiet aus. Dieses soll nach Eröffnung der neuen Samara-Arena abgerissen werden, da es nicht mehr den heutigen technischen und sicherheitstechnischen Standards entspricht.

Rostow-Arena (Rostow am Don)

In der Stadt Rostow am Don trug der dort ansässige Erstliga-Verein FC Rostow seine Heimatspiele bisher im Olimp-2 Stadion aus. Dieses Stadion gehört zu den ältesten in Russland, es wurde bereits im Jahr 1930 eröffnet. Da es für die Austragung einer Fußball-Weltmeisterschaft völlig ungeeignet war, wird seit 2014 an der neuen Rostow-Arena gebaut. Die Bauarbeiten sollen Mitte des Jahres 2017 abgeschlossen sein.

Das neue Stadion wird modernsten Standards entsprechen und rund 45.000 Zuschauer fassen. Nach der WM wird das Fassungsvermögen auf etwa 42.000 Zuschauer reduziert, und das Stadion dient dann als Heimspielstätte für den FC Rostow.

Spartak-Stadion (Moskau)

Obwohl erst im Jahr 2014 offiziell eröffnet, gehört das Spartak-Stadion in Moskau schon heute zu den bekanntesten Fußballstadien in ganz Russland. Es dient als zweite Spielstätte in der russischen Hauptstadt und wurde nach modernsten Standards errichtet.

Das Spartak-Stadion fasst rund 43.000 Zuschauer und dient seit seiner Eröffnung dem russischen Erstliga-Fußballverein Spartak Moskau als Austragungsstätte für seine Heimspiele. Zuvor musste der Verein für die Heimspiele ins benachbarte Lushniki-Stadion ausweichen.

Die Baukosten für das neue Stadion betrugen mehr als 430 Millionen Dollar und überstiegen damit die geplanten Kosten um ein Mehrfaches.

Jekaterinburg-Arena (Jekaterinburg)

Zu den kleinsten Stadien, die als Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland dienen, gehört die Jekaterinburg-Arena in der gleichnamigen Stadt. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielstätten wurde dieses Stadion nicht eigens für die Weltmeisterschaft errichtet, man baute das alte Stadion lediglich um und modernisierte es.

Dafür wurde beispielsweise eine variable Überdachung errichtet, außerdem wurde die Kapazität an Sitz- und Stellplätzen auf ca. 35.000 erhöht. Die Bauarbeiten sind immer noch im Gange, sollen aber im Laufe des Jahres 2017 abgeschlossen sein. Das Stadion wird dann während der WM als Austragungsort für insgesamt vier Vorrundenspiele genutzt und stellt danach die Heimat für den russischen Erstligaverein FC Ural. Dieser trägt derzeit seine Heimatspiele in der ebenfalls in Jekaterinburg befindlichen SKB-Bank-Arena aus, die allerdings nur rund 10.000 Zuschauer fasst.

Kaliningrad-Stadion (Kaliningrad)

Auch die Stadt Kaliningrad erhält zur Fußballweltmeisterschaft 2018 ein neues Stadion, welches folgerichtig Kaliningrad-Stadion heißen soll. Allerdings könnte der Name auch noch in Arena Baltika unbenannt werden, die Verantwortlichen sind sich noch nicht darüber einig.

Die Bauarbeiten für das neue Stadion begannen Anfang des Jahres 2015 und sollen bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. Schaut man sich ein Modell des fertigen Stadions an, so könnte man darin eine Kopie der Allianz Arena in München vermuten. Das Kaliningrad-Stadion wird zu den kleineren Stadien der Weltmeisterschaft gehören und etwa 35.000 Zuschauern Platz bieten.

Nischni-Nowgorod-Stadion (Nischni Nowgorod)

Ebenfalls neu gebaut wird die Austragungsstätte für die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in der russischen Stadt Nischni-Nowgorod. Es handelt sich um eine Arena, die rund 45.000 Fußballfans Platz bietet und deren Bauarbeiten bereits im Jahr 2015 begannen. Sie sind noch im Gange, sollen aber im Laufe des Jahres 2017 abgeschlossen sein.

Im Rahmen der Weltmeisterschaft  dient das neue Stadion als Ort für insgesamt sechs Spiele, darunter vier Vorrundenspiele und das Achtel- sowie das Viertelfinale.

Nach der WM wird das Stadion zur Heimatstätte des russischen Vereins FK Wolga Nischni Nowgorod.